Paten

Heidi angeschnittenHeidi Lehnert

Heidi Lehnert ist die Tochter von Camillo Ugi, einem der wohl erfolgreichsten Leipziger Fußballer. Ugi wurde 1906 mit dem V.f.B. Leipzig (Vorgängerverein des 1. FC Lok Leipzig) Deutscher Meister, war Spielführer der Deutschen Fußballnationalmannschaft und nahm an den Olympischen Spielen in Stockholm teil. Nach seiner aktiven Zeit wurde Ugi zum Ehrenmitglied des 1. FC Nürnberg ernannt. Das Stadion von Kickers Markkleeberg trägt seinen Namen und ihm zu Ehren, veranstaltet das NETZwerk „blau-gelb“ e. V. jedes Jahr den Camillo Ugi Pokal.

Henning Frenzel

Henning angeschnittenHenning Frenzel wurde am 3. Mai 1942 in Geithain geboren und begann erst mit zehn Jahren bei der BSG Motor Geithain das Fußballspielen. Über den SC Lokomotive Leipzig wurde er 1963 Mitglied des SC Leipzig, der drei Jahre später in den 1. FC Lokomotive Leipzig umbenannt wurde. Mit den Blaugelben war er Internationaler-Fußball-Cup-Sieger 1966, DDR-Vizemeister 1967, Halbfinalist im UEFA-Pokal 1974 und FDGB-Pokalsieger 1976. Henning Frenzel trug 56 mal das Trikot der DDR-Nationalmannschaft (19 Tore), führte fünf davon als deren Kapitän an, und absolvierte 15 Spiele im Kader der DDR-Olympiaauswahl (acht Tore), mit der er 1964 bei den Olympischen Spiele in Tokio die Bronzemedaille gewann. Nach seiner aktiven Karriere war er Nachwuchstrainer beim 1. FC Lok Leipzig und erzielte für seinen Verein noch einmal einen Treffer, als er im Kreisligaspiel gegen die Paunsdorf Devils eingewechselt wurde.

Hans- Jörg Leitzke

Hans-Jörg Leitzke begann 1980 seine Karriere bei der BSG Chemie, bevor er zur Saison 1985/86 zum 1. FC Lokomotive Leipzig wechselte. In 99 Punkt- und Pokalspielen sowie 18 EC- Begegnungen erzielte er insgesamt 22 Tore für den 1. FC Lok. Sein wohl wichtigstes Tor erzielte er im EC-Viertelfinale gegen den FC Sion in der Saison 1986/87. Durch seinen Treffer in der Nachspielzeit zog der 1. FC Lok ins Halbfinale und schließlich auch ins Finale um den Europapokal der Pokalsieger ein. Beim Finale in Athen scheiterte das Team um Hans-Ulrich Thomale knapp mit 0:1 an Ajax Amsterdam. Nach Beendigung seiner aktiven Laufbahn 2001, die ihn schließlich zurück zum damaligen FC Sachsen Leipzig und dessen 2. Mannschaft, mit Zwischenstopp beim Bornaer SV verschlug, machte er sich als Nachwuchs-, Interims-, Co- und Cheftrainer beim FC Sachsen einen Namen.